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Weinfeste in Sachsen 2016

Im August beginnen in Sachsen die meisten Weinfeste sowie die Eröffnungen der Saison. Weinverkostungen und Federweißerfeste ziehen sich durch das Elbtal. Allein in Radebeul und Meißen findet an jedem Wochenende mindestens eine Veranstaltung statt.Sächsische Weine haben Tradition und dies zeigt man auch wieder im Jahr 2016. Wir haben die wichtigsten Sächsischen Weinfeste für das Jahr 2016 zusammen getragen.

Sächsiche Weinfeste 2016

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Weinfeste Baden-Württemberg August 2016

Wir haben es geschafft und wieder ein paar Weinfeste eingetragen. Hier die aktuellen Weinfeste 2016 für den Monat August für Baden-Württemberg. Wir freuen uns natürlich, wenn man uns Weinfeste meldet und wir diese in unseren Kalender mit eintragen können. Dabei kann auch eine Kelterei oder ein Winzer uns seine Veranstaltungen von Baden-Württemberg mitteilen.

Weinfeste Baden-Württemberg September 2016

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Mehr als 50% deutscher Weine mit Zucker versetzt

Je nach Jahrgang werden über 50% deutscher Weine mit Zucker angereichert, damit sich mehr Alkohol bildet oder die Weine nach der Gärung noch eine gewisse Restsüße aufweisen. Alkohol wird aus Kohlenhydraten aus Zucker oder Stärke mit Bakterienstämmen erzeugt. Ist der Most nicht stark genug, wird der Wein trocken und enthält weniger Alkohol. Diese „Notlösung“ des Anzuckerns wird seit Jahrhunderten praktiziert, da immer wieder regionale schlechte Jahrgänge gerettet werden und der internationale Handel einst weniger effektiv funktionierte. Wer keinen mit Zucker versetzten Wein wünscht, sollte deutsche Qualitätsstufen ab Kabinett erstehen. Ab diesen Qualitätsstufen darf dem Most kein Zucker beigeführt werden. Wer aus Frankreichs Norden Wein ersteht, hat es nicht so leicht, der Anzuckerung zu entgehen, da hier andere Regelungen gelten. Im Süden war das Anzuckern verboten aber dortige Winzer fordern nun gleiches Recht für alle. Dabei haben sie teils das Problem, zu schwere Weine zu keltern. Je höher der Alkoholgehalt, umso weniger kommen die Armomastoffe zur Geltung und ab 14% gehen diese unter. Deswegen werden schwere Weine gelegentlich künstlich eines Teils ihres Alkohols beraubt, damit die Aromen zur Geltung kommen. Auch ist es in südlichen Lagen üblich, Weine anzusäuern, in Nördlichen zu entsäuern. Dank besserer technischer Möglichkeiten kann viel einfacher und exakter auf das Produkt „Wein“ Einfluss genommen werden. Die genaue Produktionsweise ist dem Etikett in der Regel jedoch nicht zu entnehmen.

Ein Wein, der während der Gärung mit Zucker versetzt wird, ist teils besser, als wenn dieser trocken und alkoholarm ist. Allerdings werden auch höhere Mostgewichte mit Zucker versetzt um von 11% auf über 13% Alkoholgehalt zu kommen oder um Restsüße zu erhalten. Dieses lässt sich sogar positiv werten. Etwas Zucker im Most ruiniert den Wein immerhin nicht. Jedoch wollen viele Weinkenner die Trauben unverfälscht schmecken und weichen auch deswegen auf kleinere Weingüter mit weniger industrialisierter Produktion aus. Da dem Etikett nicht zu entnehmen ist, ob der Most mit Zucker versetzt wurde, kann dieses bei Weinen aus vielen Weinbauregionen oder aus einigen Qualitätsstufen nicht angesehen werden. Wer dem entgehen möchte, muss eben auf Händler und Winzer des Vertrauens zurück greifen, es erfragen und teils etwas mehr bezahlen oder kann generell nur aus einigen Weinbauregionen oder nur einige Qualitätsstufen erstehen. Es ist natürlich interessant, nicht angezuckerte und angezuckerte Weine zu verkosten, um sich ein eigenes Bild zu machen. Ist es den Etiketten nicht zu entnehmen, erschwert dieses derartige Experimente.

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Jeder Parkerpunkt steigt im Schnitt um 0,2% p.a.

Ende der 80er Jahre begann Robert Parker mit der Bewertung von Weinen. Neuartig war, dass er Weine bewertet hat ohne in irgendeiner Weise an deren Handel beteiligt zu sein. Es bestand und besteht seiner Aussage nach kein Interesse, einen Wein besser zu bewerten, um selber durch bessere Preise zu profitieren. Es gibt viele Systeme, einen Wein zu bewerten. Die Parker Punkte sind jedoch das System, welchem viele Weinkenner vertrauen und selbst größere Flaschenzahlen anhand der Parker Punkte erwerben ohne eine davon vorher zu kosten. Es finden sich natürlich viele Kritiker. Jedoch sind die Parker Punkte ein anerkanntes Kaufsignal. Sie werden von 50 bis 100 Punkten vergeben wobei 50 bis 69 Parker Punkte ein Kriterium sind, den Wein nicht zu kaufen weil erst 80 Parker Punkte belegen, dass der Wein überdurchschnittlich gut ist und er ab 90 Parker Punkten als hervorragend gilt. Das bedeutet natürlich nicht, dass solch ein Wein jedem schmeckt, es werden jedoch viele sein, die ihn lieben werden. Über Jahrzehnte kann zurück geblickt werden und rückblickend lässt sich wissenschaftlich beweisen, dass jeder Parker Punkt im Schnitt um 0,2% p.a. im Wert steigt. Wer 100 unterschiedliche Weine kauft und einlagert, die im Schnitt 90 Parker Punkte haben, wird auf lange Sicht vermutlich jedes Jahr 18% Wertzuwachs verzeichnen. Natürlich entwickeln sich einige Weine besser oder schlechter sowie es auch bessere und schlechtere Spekulationsjahre gibt aber rein Theoretisch würde diese Rechnung voraussichtlich aufgehen. Weine aus Bordeaux haben ein besonders gutes Renditepotenzial.

Natürlich kann der Investor kaum von einer Weinsorte und einem Jahrgang 1000 Flaschen kaufen, diese in seinem Heizungskeller einlagern und nach 10 Jahren mit mehreren hundert Prozent sicheren Gewinn verkaufen. Vermutlich hätte er in diesem Fallbeispiel sogar Entsorgungskosten zu tragen. Es investieren jedoch viele Weinkenner und Spekulanten in Wein mit hohen Parker Punkten und deswegen finden sich Dienstleister, die einem die Flaschen zu sehr günstigen Preisen einlagern. Die Lagerung pro Flasche sollte ein bis zwei Euro nicht übersteigen. Ist die Flasche 100 Euro wert und gewinnt im Schnitt 18% im Jahr, dann lässt sich dieses verschmerzen sowie wirklich für eine perfekte Lagerung gesorgt wird, die sich sogar versichern lässt. Aber auch dann sollten nicht 1000 Flaschen von einer Sorte und einem Jahrgang erworben werden sondern eher jedes Jahr 5 bis 10 Kisten mit 6 oder 12 Flaschen, damit sich das Risiko wirklich streut. Jedoch käme selbst dieser Wertzuwachs nicht dem Wert gleich, immer wieder eine gute Flasche Wein mit hoher Parker Punktzahl aus dem Raxi Weinregal greifen, öffnen und verkosten zu können.

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Anfragen für Gastberichte und Produkttests

Wir bekommen in letzter Zeit vermehrt Anfragen für Produkttests sowie Gastbeiträge von Bloggern für unsere Holz Weinregale auf RAXI-Shop.de . Einerseits ehrt und ein solches Angebot sowie das Interesse des Bloggers für unser Holz Weinregal, jedoch haben wir auch Anforderungen, die ein solcher Blog erfüllen muss. Natürlich schauen wir uns jeden einzelnen Blog an und wir sehen die Liebe, die jeder Blogger aufgewendet hat. Ein Ablehnen von uns, hat nichts mit der Gestaltung und der Art und Weise zu tun, wie der Blog geführt wird und stellt auch nicht den Blogger in Frage. Gern sind wir auch bereit, wenn die Anforderungen von uns an den Blog erfüllt sind, ein Testprodukt von uns heraus zu schicken.

Hier unsere Liste an Anforderungen:

  • eigene Domain (Das heisst Blogs mit Subdomains von Bloganbietern wie Blogsspot, WordPress, jimdo, blogger, tumblr fallen bei uns grundsätzlich heraus – dies hat damit zu tun, das man diesen liebevoll gepflegten Blog recht schnell durch die willkür des Bloganbieters verlieren kann und alle Beiträge inkl. des wertvollen Rankings wären verloren)
  • Blogalter mindestens 2 Jahre sowie monatlich 7 Beiträge als durchschnittliche Schreibfrequenz(Hier suchen wir vor allem Blogger, die mit Leib und Seele schon seit einiger Zeit dabei sind)
  • Monatlich etwa 1500 Besucher bez. 10.000 Seitenaufrufe aus dem deutschsprachigem Bereich (Dies entspricht etwa 50 Besuchern am Tag aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz ) Das wird begründet, dass wir natürlich auch auf Besucher vom Blog hoffen.
  • Letztlich schauen wir uns die einzelnen Rezessionen an, die im Blog verfasst worden sind. Das heisst wir schauen uns die Textlänge, Fotos und den Schreibstil an, sowie ob ein Link zum jeweiligen Produkt gesetzt worden ist.

Wenn jemand regelmäßig in seinem eigenen Blog über seine Erfahrungen schreibt, kommen schnell Besucher zusammen, die interessiert sich alle Beiträge anschauen. Manche Blogautoren verdienen sogar Geld damit, dass Sie ihre Erlebnisse und Tests veröffentlichen und dies in den sozialen Medien teilen. Wir erwarten keine Blog-Profis, wir erwarten eine Liebe zum eigenen Blog. Wie wir unsere Holz Weinregale mit liebe per Hand zusammen bauen. Sollten also oben genannte Bedinungen erfüllt werden, sind wir gern bereit ein Holz-Weinregal von uns heraus zu schicken. An der Stelle wollen wir uns auch noch einmal bedanken bei Produkttesterin Sarah Meyer, die unser Weinregal hervorragend in Szene gesetzt hat. Hier geht es zu Ihrem Beitrag.

http://www.produkttesterin-sarah.de/2015/06/produkttest-raxi.html

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Gastronomie- Einrichtung: Weinregale

Gerade bei einem Italiener wird erwartet, dass er einige gute Weine präsentieren kann. Aber auch beim Griechen, Deutschen oder Spanier darf ein guter Wein in der Getränkekarte nicht fehlen. Selbst wenn nur eine begrenzte Auswahl geboten wird, geht es nicht allein um die Verfügbarkeit sondern auch um die Atmosphäre der gastronomischen Einrichtung. Selbst wenn es vom Arbeitsaufwand, der Raumnutzung und den Klimawerten besser wäre, den Wein einfach im Weinkeller zu lagern, macht es den entscheidenden Unterschied, ein Raxi Weinregal im Sichtbereich der Gäste aufzubauen. Hierbei muss nur ein Teil vom Weinbestand in diesen Weinregalen vorhanden sein, um den Gästen die Flaschen präsentieren zu können. Aufgrund der nicht optimalen Klimawerte im Saal wäre es sogar besser, die längere Lagerung im Weinkeller einzuplanen und die Show- Regale ständig nach Bedarf aufzufüllen. Je nach Wunsch des Inhabers kann das Weinregal sogar nur für die Optik angebracht werden, um bestellte Weine aus dem Weinkeller zu holen. Mit einem „Raxi Motion“ Weinregal auf Rollen kann dieses jedoch auch zum Tisch gefahren werden, um den Gästen die Flaschen besser präsentieren zu können. Es kommt natürlich auf die Räumlichkeiten und Organisation an, wie verfahren wird. Die Atmosphäre an sich gewinnt jedoch erheblich, wenn in einem schicken Weinregal einige Flaschen im Sichtbereich ruhen. Es lassen sich natürlich weitere Dekoelemente wie einen fest montierten Korkenzieher, Weingläser und ein Kerzenvorrat anbringen. Dafür sind Raxi Weinregale nicht ausgelegt aber es können weitere Möbel oder Wandmontagen in Regalnähe angebracht werden. Hier sollte sogar ganz Individuell entschieden werden, damit kein Ort gestalterisch einem anderen ähnelt.

Das Auge isst mit

Es gibt viele Personen, die wenig Wert auf die Inneneinrichtung oder die optische Gestaltung vom Essen in einer Gastronomie legen. Sie wollen einfach nur gutes Essen, davon reichlich und das zum kleinen Preis. Dieses sind jedoch meist keine Weintrinker sowie es diesen Gästen in dem Moment wirklich nur um schnelles Essen geht. In der Regel ist es jedoch für eine Gastronomie, die sich nicht in die Rubrik „Schnellimbiss“ einordnen möchte, für den Erfolg entscheidend, dass die Räume eine wirklich gute Atmosphäre aufweisen. Viele Gäste achten nicht allein auf das Preis- Leistungsverhältnis sondern fahren für ihre besonderen Abende auch weitere Strecken und zahlen mehr, wenn alles stimmt. Hierbei muss die Einrichtung nicht unerschwinglich teuer werden, da auch einfache und schlichte Elemente wie ein Raxi Weinregal eine enorme Wirkung erzielen und zugleich eine lange Lebensdauer aufweisen.

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Tägliches Glas Rotwein: Gesund?

Sollte der Genussmensch nicht nur für Wochenenden und besondere Menschen ein paar Flaschen Rotwein im Raxi Weinregal griffbereit halten? Ist es gut für die Gesundheit, täglich ein Glas Rotwein zu verkosten, um Herz- Kreislauf- Erkrankungen entgegen zu wirken? Dass ein Glas Rotwein am Abend für diese Risikogruppe gesund sein soll, geht auf eine Studie im international bekannten Medizin- Fachmagazin „Lancet“ aus dem Jahr 1979 zurück. Etwas Alkohol würde nicht nur nicht schaden sondern den Cholesterin Spiegel senken sowie die Inhaltsstoffe speziell aus dem Rotwein einen positiven Effekt auf das Herz- Kreislauf- System hätten. Auf diese Studie folgten weitere Studien, die jedoch häufig in ihren Aussagen zu hinterfragen wären. Fakt ist, dass ein geringer Alkoholkonsum beim gesunden Menschen kaum eine merkliches Gesundheitsrisiko darstellen wird. Im Mittelalter wurde in Städten ohne Kanalisation das Grundwasser generell mit Wein oder Bier gemischt, um die Keime abzutöten, auch für Kinder. In diesen Situationen ist der tägliche Alkoholkonsum wirklich gesund gewesen, um ein anderes Übel auszuschalten. Aktuellere Studien weisen jedoch darauf hin, dass selbst ein tägliches Glas Rotwein am Abend nicht wirklich der Gesundheit dienlich wäre.

Wer sein Raxi Weinregal mit erlesenen Tropfen gut füllt, wird dieses nicht nur für die optische Raumgestaltung machen sondern ab und an eine Flasche öffnen. Täglich ein Bier oder ein Glas Rotwein zu trinken wird auch auf Dauer kaum eine erheblich beeinträchtigte Gesundheit bedingen. Gelegentlich ist vielleicht auch die halbe Flasche Wein ein förderliches Schlafmittel. Die Gefahr liegt in der Gewöhnung. Bei einigen Menschen bleibt es leider nicht bei einem Glas Rotwein am Abend und auch wenn das über viele Jahre kaum negative Wirkungen auf das Leben haben muss, werden diese sich mit höherer Wahrscheinlichkeit einstellen. Wenn ein gesundheitlicher Nutzen nicht erwiesen ist aber die Gefahr der Gewöhnung besteht, sollte man auch den Rotwein an normalen Tagen im Raxi Weinregal lassen. Manchmal ist es besser, seltener zu trinken, auch wenn dann richtig getrunken wird und selbst eine Flasche Rotwein nicht genügt. Viele Leute haben kein Verlangen, täglich wenig zu trinken, sie mögen es ab und an jedoch etwas doller. Wer sich gelegentlich richtig austobt, ist die nächsten Tage häufig ruhiger und entspannter. Nicht nur unter Weintrinkern muss nicht alles Gesund sein, man will sein Leben immerhin genießen und gelebt haben!

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Kunstwein gefährdet Traditionen

Alte Werte, Tradition und Kulturformen sind nicht immer produktiv oder wirtschaftlich, haben häufig jedoch ihren Sinn. Somit macht es eben Sinn, für Weinländer typische Klassifizierungen wie in Deutschland „Qualitätswein“, „Kabinett“ oder „Auslese“ zu etablieren, um mit einem Blick auf das Etikett bereits etwas in Erfahrung bringen zu können. Seit jeher ist es möglich, einer schlechten Traubenernte Zucker zum Most zuzusetzen, damit dennoch mehr Alkohol entsteht. Auch hier ist es schön, wenn man mit einem Blick auf das Etikett sieht, ob solche Techniken zum Einsatz kommen. Selbst wenn nicht, können immer noch die Reste hunderter Winzer zusammen gekeltert oder nach der Kelterung vermischt werden, um einen Wein mit einheitlichem Charakter in hoher Stückzahl zu erzeugen. Auch hier rümpfen viele Liebhaber bereits die Nase. Es kommt jedoch weit schlimmer und wen wunderts, es kommt aus den USA: Es gibt nicht nur Käse ohne Milch oder bald auch Fleisch ohne Tiere was in gewisser Weise ein Fortschritt ist, es gibt auch Kunstwein ohne Weintrauben. Alkohol lässt sich praktisch auf Basis von Zucker oder Stärke erzeugen sowie diesem beliebige Farb- und Geschmackstoffe beigemengt werden können. Wenn sich Zucker oder Stärke mit geringerem Aufwand durch andere Pflanzen erzeugen lassen und der Herstellungsaufwand vermutlich sogar erheblich abnimmt, erklären sich die Tetrapak- Weinpreise.

Seit 2006 dürfen Kunstweine in der EU gehandelt werden. Sie werden vielleicht noch nicht in der EU produziert wobei sich die Frage stellen würde, ob es auf den Etiketten überhaupt vermerkt werden müsste. Kunstweine werden jedoch aus den USA und anderen Ländern importiert und gehandelt. Sie werden auch mit richtigem Wein gemischt. Kunstweine haben den Vorteil, dass sie in immer der gleichen Beschaffenheit produziert werden können und immer gleich in Geschmack, Lagerfähigkeit und Wirkung sind. Jedoch hat dieses mit traditionellen Werten wirklich soviel wie Tetrapaks zu tun. Derartige Modernisierungsschritte führen häufig zu regionaler Wirtschaftsschwäche sowie alte Traditionen teils unwiderruflich verloren gehen. Es gibt mit Kunstwein zudem nicht mehr den Reiz, dass jeder Jahrgang anders ist oder ein alter Jahrgang bald nicht mehr zu haben ist. Das Problem ist häufig nicht, dass es solche untraditionellen Industrieprodukte gibt sondern dass dieses den Etiketten immer weniger zu entnehmen ist. Vielen ist es egal, solange es billig ist aber vielen ist es ganz und gar nicht egal und sie können sich dem nicht entziehen, wenn sie nicht wirklich auf Händler des Vertrauens mit entsprechenden Preisen ausweichen. Zudem sind diese industriellen Techniken in der Regel weniger gesund als die wirkliche Natur und selbst hier stellt sich bereits die Frage, ob denn heutige Großbetriebe noch natürlich sind.

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Wein im Onlinehandel erwerben?

Im digitalen Zeitalter ist es ganz normal, online einzukaufen. Gilt dieses auch für Wein? Dieses kommt ganz auf die Situation an. Wer keine großen Ansprüche hat, findet gewiss in Supermärkten und Getränkehandlungen bereits eine genügende Auswahl. Wer jedoch etwas höhere Ansprüche hat, findet nicht immer eine oder einige gute und auch erschwingliche Weinhandlungen vor Ort. Wer jedoch besonders anspruchsvoll ist, wird vielleicht über den Weinhändler erst Bestellungen aufgeben müssen. Dann kann jedoch häufig günstiger direkt online bestellt werden. In der Regel wird ab 6 Flaschen versendet und teils kann pro 6 Flaschen nur eine Weinsorte gewählt werden. Häufig wird mit der Bestellmenge der Versand günstiger oder entfällt. Über das Web finden sich viele Weinhändler, die spezialisierter sind oder einfach eine enorme Auswahl haben. Wer generell nur Bio Weine wünscht oder Wein von kleinen Keltereien, exklusive Beerenauslesen oder Weine aus kleineren oder wenig gehandelten Weinbaugebieten, hat es selbst mit Weinhändler vor Ort nicht immer leicht. Wer nicht wirkliche gute Quellen auftut, der kann praktisch nur noch mit dem Internet bestellen. In der Regel wird alles sicher genug verpackt und wenn der Bruch direkt beim Auspacken mit Foto dokumentiert wird, geht praktisch immer kostenlos Ersatz auf den Weg.

Im Internet wird erst bestellt und dann geprüft und hier hätten Weinhändler mit Ladenlokal vor Ort eben doch die Nase vorn. Somit lautet die Empfehlung, sich Tipps von anderen Weinkennern geben zu lassen, vor einer Bestellung Meinungen auf Bewertungsportalen anzusehen und erst eine Probemenge zu bestellen. Wenn alles gut abläuft und man zufrieden ist, lautet die Empfehlung für Lebensmittel und Alkoholika, immer wieder bei den gleichen Händlern zu kaufen oder erneut vorsichtig vorzugehen. Gelegentlich macht es Sinn, ein paar Euro mehr zu bezahlen und wer gehobene oder außergewöhnliche Ansprüche hat, ist ohnehin nichts anderes gewohnt. Es gibt natürlich Onlinehändler, die bei gleichem Angebot und ähnlichem Service weit günstiger sind. Ab und an einen neuen Weinhandel im Internet zu testen ist genauso empfehlenswert, wie neue Weinhändler mit Ladenlokal zu besuchen. Gelegentlich kann ein persönliches Verhältnis zu kleinen Weinhändlern ein Vorteil sein, wenn dieser einem bei kleinen Mengen vor allen anderen ein Angebot unterbreitet. Wenn online jedoch ab 6 Flaschen und dann teils je Sorte wenigstens 6 Flaschen bestellt werden müssen, sollte das Raxi Weinregal eine genügende Kapazität aufweisen.

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Wie erlernte der Mensch den Rebanbau für die Weinherstellung?

Nach der letzten Eiszeit vor über 10.000 machte die Menschheit einen weiteren Entwicklungssprung und begann mit dem ersten sesshaften Leben noch vor der Entwicklung des Ackerbaus vor vermutlich 17.000 Jahren. Die Regionen, in denen dieses zuerst geschah, liegen in den Gebieten im und um den Irak im sogenannten Mesopotamien oder Zweistromland. Auch heute noch gibt es an diesen Orten fruchtbare Regionen. Der Grund, warum die Menschen erst hier sesshaft wurden, liegt vielleicht in dem Punkt, dass es keine langen Entbehrungszeiten gibt, in denen nicht wenigstens das Vieh weiden oder etwas geerntet werden kann. Der Mensch konnte dennoch nur durch die Erlernung von Ackerbau und Viehzucht sesshaft werden. Hierbei wird er erst Tiere domestiziert haben, um mit diesen über die Weiden zu wandern. Hunde waren als Jagdhelfer vor eigentlichen Nutztieren enge Vertraute der Menschen. Frühe Kulturen kannten auch schon die künftigen Feldfrüchte, die sie auf ihren Wanderungen im Vorbeigehen geerntet haben. Sie kannten auch Weinreben und haben bereits vor dem Anbau dieser Reben die Grundtechniken einer primitiven Weingewinnung erlernt. Der Mensch wusste die Tiere und Pflanzen zu nutzen, bevor er begann, sie zu domestizieren. Einige Tiere und Pflanzen wurden schneller domestiziert als andere. Die Weinreben sind seit ewigen Zeiten bekannt und es liegt nahe, dass die Anfänge der Weinkelterung bereits um 7000 v. Chr. z.B. in der Türkei zu finden sind. Da Weinreben sich nicht ganz einfach anbauen lassen sowie die Pflanze nicht einjährig ist sondern für die Nutzung über Jahrzehnte gepflegt werden muss, hat es vermutlich noch ca. 2000 weitere Jahre gedauert, bis die Reben durch den Menschen künstlich angebaut wurden. Hier wird der Mensch natürlich noch keine Weinhänge angelegt haben. Er hat die Reben eher vorsätzlich an geeigneten Stellen verbreitet und ein wenig gepflegt, wie man es vielleicht zu den Zeitpunkten auch mit Obstbäumen oder Datteln und Feigen gemacht hat.

Geht es um Alkohol, so hat praktisch jede Kultur ihre Techniken bereits vor Urzeiten entwickelt, ihn herstellen zu können. In Städten ohne Kanalisation und ohne Wasserzuführung war der Alkohol maßgeblich dafür verantwortlich, Grundwasser überhaupt genießen zu können, das galt auch für Kinder. Genau wie die Kunst des Feuer Machens war dieses Wissen gefragt und hat sich deswegen schnell verbreitet. Demnach gilt auch das an die Türkei grenzende Georgien als Heimat für die Weinherstellung. Die Region der arabischen Halbinsel ist vielleicht nicht der Entstehungsort der Menschheit, der sich vermutlich mit Afrika benennen ließe. Es ist jedoch die Region, in der die menschliche Kultur und Zivilisation maßgeblich entstanden ist und sich weltweit verbreitet hat. Dass Einflüsse über weite Regionen wirken, ist hierbei unumstritten. Häufig entwickeln sie sich dann jedoch unabhängig zu den Ursprungsorten weiter.